Was ist ein PIDA?

© Les Menuires

Garantie für die Sicherheit im Gelände

Der PIDA (Interventionsplan zur kontrollierten Lawinenauslösung) dient der Sicherheit im Skigebiet, zum Schutz der Pisten, Skilifte, Straßen, Wege und sämtlicher Infrastrukturen. Das ist die Detonation, die man im Winter in den Bergen hören kann. Der PIDA sichert jedoch nicht das Gelände jenseits der Pisten.

Jedes Skigebiet hat seinen eigenen PIDA mit eigenen Techniken: Gazex (ein Schlauch, den man auf den Abhängen sehen kann), CATEX (eine Art Skilift, der für Auslösungen an schwer zugänglichen Stellen genutzt wird) oder manuelle Auslösungen. Der PIDA setzt sich aus strengen Sicherheitsbestimmungen und Zugangsbedingungen für das Skigebiet zusammen und wird durch einen kommunalen oder präfekturalen Erlass verabschiedet.

Bei Schneefall, Wind oder Tauwetter (Regen oder milde Temperaturen) häuft sich der Schnee auf oder wird schwer und kann so zu einer Gefahr für die Skifahrer werden. Das Ziel des PIDA ist es, der Gefahr vorzubeugen, indem die Schneemasse kontrolliert ausgelöst wird.

Die Pistenwärter und Sprengmeister antizipieren die Lawine und lösen sie im günstigsten Moment aus, wenn das Skigebiet geschlossen ist, meist morgens vor der Öffnung, aber auch tagsüber bei einer vorübergehenden Sperrung der Pisten.

In Les Menuires und Saint-Martin-de-Belleville

Im Laufe der letzten Jahre gab es zwischen 25 und 30 kontrollierte Lawinenauslösungen pro Saison. Alle Pistenretter von Les Menuires und Saint-Martin-de-Belleville sind zertifizierte Sprengmeister.

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